Zwei Frauen falten sich — Presse- und Publikumsstimmen

Da wird gesun­gen – etwa über die Fal­ten, mit denen man sein gan­zes Leben im Gesicht trägt. Marie Sophie Hei­nen hat sie auch in die Kos­tü­me genäht. In das Stück sind Gedich­te ein­ge­flos­sen wie Rai­ner Maria Ril­kes „Ich lebe mein Leben in wach­sen­den Rin­gen“ in dem es heißt: „Ich weiß noch nicht: bin ich ein Fal­ke, ein Sturm oder ein gro­ßer Gesang.“ Und da wer­den Anek­do­ten aus der Schul­zeit erzählt, als aus Sicht des Kinds jeder Erwach­se­ne alt wirk­te. Heu­te bereut Moni, wie sie die Klas­se ange­stif­tet hat, die Leh­re­rin wegen ihres Hüh­ner­hal­ses mit Gackern zu ver­höh­nen. (…) Ab wann ist man über­haupt alt? (…) Tröst­lich ist an dem Abend vor allem die Erkennt­nis, dass es im Leben nicht nur unauf­hör­lich berg­ab geht. Dass man gelas­se­ner wird. Dass man vie­le Feh­ler schon gemacht hat. Dass man das Leben fei­ern kann mit Cham­pa­gner, ’ner Kip­pe und ’nem Sauschnüffel.”

(Pre­mie­ren­kri­tik aus DIE RHEINPFALZ, 31.03.2025)

 

Vie­len Dank für den wun­der­vol­len Abend vol­ler Lachen, Gefühl und Wahrheit.

(Dör­te Schall, Minis­te­rin für Arbeit, Sozia­les, Trans­for­ma­ti­on und Digi­ta­li­sie­rung in Rheinland-Pfalz)

 

Damit habt ihr die Chaw­we­rusch-Kunst auf ein neu­es Niveau geho­ben. Cha­peau! Ich bin beein­druckt und über­wäl­tigt. Die neue/andere Art von Regie hat mich fas­zi­niert. Und Moni­ka und Miri­am sind als Schau­spie­le­rin­nen zu Höchst­form auf­ge­lau­fen. Dan­ke und macht wei­ter so.

(Man­fred im Gästebuch)

 

Ich bin sehr bewegt und berührt, durf­te lachen und wei­nen und genie­ßen, mit wel­cher Selbst­ver­ständ­lich­keit und Leich­tig­keit ihr auch schwe­re The­men benannt habt!!! Tol­les Stück, tol­le Prä­senz, tol­le Tex­te, Bewe­gun­gen und Kos­tü­me. Wun­der­vol­ler Ort!
Ganz herz­li­chen Dank für die Denk­an­stö­ße und die Ein­la­dung zu tan­zen, sich das Leben schön und ein wenig leich­ter zu machen, egal in wel­chem Alter…

(Hei­ke im Gästebuch)